|
Bausätze
Verschiedene Firmen u.a. der Tube Amp Doctor bieten Röhrenverstärkerbausätze an. Feine Sache, denn diese Amp-Kits hängen den Originalen, wie z.B. Fender Bassman oder Marshall JTM 45 qualitativ in nichts nach. Ganz im Gegenteil - während manche Reissues nur in Platinenbauweise zu bekommen sind, bekommt man hier alle Modelle von Hand, in Punkt zu Punkt Verdrahtung, wie die begeehrten Vorbilder, und das auch noch sehr viel günstiger.
Einziger Haken ist für viele, dass das eigentlich Profibausätze sind, wie auch der Tube Amp Doctor ausdrücklich darauf hinweist. Wer sich nicht wirklich gut auskennt, sollte lieber die Finger davon lassen, weil man's bekanntermaßen mit sehr gefährlicher Hochspannung zu tun hat!
Also lieber zusammenbauen lassen!
Preislich wird man dabei immer noch deutlich unter dem eines Reissues bleiben, geschweige denn eines alten Originals, und man hat die Gewissheit, dass alles Hand und Fuß hat, mit oben genannten Vorzügen.
Zusammenbau nach individuellen Vorstellungen
Jeder Gitarrist hat seine eigenen Vorstellungen, was sein Verstärker haben sollte. Ein Feature, das für den einen ein Kaufkriterium ist, ist für den anderen nur unnötiger Ballast, anstelle dessen der Amp doch lieber dies oder jenes können sollte.
Wer nun von vornherein im Auge hat, das Gerät modifizieren zu lassen, hat beim Bausatz den Vorteil, dass Veränderungen gleich in den Zusammenbau einfließen können und man deshalb sehr viel weniger berappen muss, als für einen nachträglichen Umbau eines fertigen Gerätes.
Möchte man zum Beispiel einen JTM 45 (Marshall) Bausatz gerne mit einem Endstufen Master Volume haben, oder anstatt der originalen Vorstufe lieber die eines Master Volume Modells, (2203/4), kostet der Zusammenbau keinen Cent mehr, als der Zusammenbau der normalen Version.
Aufgemerkt: Hier hätte man nun einen 2203er Marshall, bei dem man die Endstufensättigung schon bei Zimmerlautstärke "geschenkt" bekommt und bei dem man die Vorzüge eines Netzteils mit Gleichrichterröhre genießen darf!!!! Tja, da kommt kein originaler 2203 Master Volume Marshall ran ;-)
Grundsätzlich kann man sagen: Wenn die Veränderung im Rahmen des normalen Zusammenbaus bleibt, also höchstens einen nur vernachlässigbar höheren Aufwand in Material und Arbeitszeit zur Folge hat, entstehen auch keine höheren Kosten. Das gilt natürlich nicht für einen röhrengetriebenen Einschleifweg oder eben Erweiterungen, bei denen zum Beispiel eine zusätzliche Röhrenstufe oder Umschaltrelais eingebaut werden müssen. Da kommt dann eben je nach Aufwand noch was dazu.
Möglichkeiten gibt's sehr viele - deshalb, fragen kostet nichts!
Den Normal Kanal eines (Fender) Blackface Deluxe Reverb als Booster für den Reverbkanal, oder das selbe beim 18Watt Plexi (Marshall)? Fender Vorstufe im 18Watt, Marshall Master Volume 2203 im Fender Tweed Bassman Gewand, .......
|
|